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Pressemitteilung

27.06.2019

Neues interdisziplinäres Kompetenznetzwerk für Patienten mit Rückenleiden

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Das Leitungsteam des Wirbelsäulenzentrums. Foto: Charité/ Gudath
Das Leitungsteam des Wirbelsäulenzentrums. Foto: Charité/ Gudath

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat ein campus- und klinikübergreifendes Wirbelsäulenzentrum etabliert. Hier arbeiten Experten aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, um dem Volksleiden Nummer eins effektiver begegnen zu können. Das universitäre Wirbelsäulenzentrum konnte in der höchsten Kategorie als Level-I-Zentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft zertifiziert werden.

Kombinierte Konzepte, die einen ganzheitlichen Therapieansatz verfolgen, bilden die Basis für die fächerübergreifende Zusammenarbeit. Spezialisierte Abteilungen decken die gesamte Bandbreite in Diagnostik und Therapie ab, um Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung bieten zu können. Das Spektrum am Wirbelsäulenzentrum der Charité umfasst beispielsweise Verletzungen, altersbedingte Veränderungen der Wirbelsäule sowie Tumorerkrankungen. Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité: „Wir freuen uns sehr über die Level-I- Zertifizierung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft. Sie unterstreicht unseren Anspruch in der Behandlungsqualität. Die zunehmende Komplexität der Behandlungsverfahren und der Erkrankungen erfordert die verstärkte Zusammenarbeit von Fachexperten. Mit unserem Zentrum wollen wir das gesamte Versorgungsangebot auf höchstem universitärem Niveau abdecken – und das zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten.“ Das Zentrum bietet zudem die Möglichkeit, sich eine unabhängige Zweitmeinung einzuholen.

Prof. Dr. Michael Putzier, Leiter des Wirbelsäulenzentrums und Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie am Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie, ergänzt: „Rückenleiden sind oftmals sehr vielschichtig. Unser Hauptanliegen ist es, unseren Patienten eine lange Odyssee von einem Facharzt zum nächsten zu ersparen und ihnen bestmögliche Therapien anbieten zu können, beispielsweise bei Verletzungen und Formstörungen das schließt auch nichtoperative Angebote mit ein.“ Er fügt hinzu: „Wir führen regelmäßige fach- und campusübergreifende Fallkonferenzen durch, in denen insbesondere hochkomplexe Fälle besprochen werden, um den besten, individuell auf den Patienten abgestimmten Behandlungsweg zu definieren.

Über das Wirbelsäulenzentrum:
Das Wirbelsäulenzentrum der Charité verbindet die unterschiedlichen Fachbereiche der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, der Klinik für Neurochirurgie mit Arbeitsbereich Pädiatrische Neurochirurgie, des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie sowie der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik. Im erweiterten Gremium sind die folgenden Kliniken beteiligt: Neurologie, Anästhesie, Schmerzmedizin, Rheumatologie, Endokrinologie, Radiologie, Tumormedizin sowie Physikalische Medizin und Rehabilitation. Als Level-I-Zentrum gilt es, technische und organisatorische Vorgaben zu erfüllen. Vorausgesetzt werden Expertise und Mindestzahlen von Operationen pro Jahr sowie Standards bei konservativer und operativer Therapie. Ein Mittel zur Qualitätskontrolle ist beispielsweise die Teilnahmepflicht am Nationalen Wirbelsäulenregister.


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Wirbelsäulenzentrum der Charité

Deutsche Wirbelsäulengesellschaft

Kontakt

Prof. Dr. Michael Putzier
Leiter des Wirbelsäulenzentrums und
Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 515 072



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