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Pressemitteilung

08.02.2019

Patiententag zur Neuromodulation bei chronischen Schmerzen

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Fast jeder fünfte in Deutschland leidet unter chronischen Schmerzen. Wenn medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen an ihre Grenzen stoßen, kann die Neuromodulation mit einem Schmerzschrittmacher eine sinnvolle und effektive Alternative sein. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Therapie? Und für wen ist sie geeignet? Am Freitag, den 15. Februar informieren Experten der CharitéUniversitätsmedizin Berlin am Campus Charité Mitte über diese Methode.

Wenn Schmerz länger als drei Monate anhält, wird er als chronischer Schmerz bezeichnet. Dazu können beispielsweise Rücken- oder Knieschmerzen nach einer Operation, Migräne oder auch Phantomschmerz gehören. Die Neuromodulation kann eine erfolgversprechende Behandlungsoption sein. Hierfür werden Elektroden an den Nerven implantiert und so die Schmerzbahnen verändert oder gehemmt. Dadurch wird die Weitergabe von Nervenimpulsen beeinflusst, die das Gehirn als Schmerz verarbeitet. Das Verfahren ist seit den 1980er Jahren etabliert.

Interessierte können sich in Vorträgen und anhand von Fallbeispielen über die Möglichkeiten der Neuromodulation informieren und ihre Fragen an die Experten richten. Zudem wird ein Patient vor Ort sein, der von seinen Erfahrungen berichtet. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 15. Februar von 15 bis 18 Uhr in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Charitéplatz 1 in 10117 Berlin (Geländeadresse: Virchowweg 16, Eingang über Alexanderufer) statt. Der Eintritt ist frei.


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Klinik für Neurochirurgie mit Arbeitsbereich Pädiatrische Neurochirurgie 

Kontakt

Dr. Simon Bayerl
Leiter der Schmerzsprechstunde
Klinik für Neurochirurgie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin



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