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Pressemitteilung

23.03.2018

Charité erzielt erneut positives Jahresergebnis

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Fakultät verzeichnet Drittmittel-Rekord

Vorstellung des Charité-Jahresergebnisses 2017: Uwe Dolderer, Astrid Lurati, Steffen Krach, Prof. Karl Max Einhäupl, Prof. Axel R. Pries (v.l.). Copyright: Charité/Peitz
Vorstellung des Charité-Jahresergebnisses 2017: Uwe Dolderer, Astrid Lurati, Steffen Krach, Prof. Karl Max Einhäupl, Prof. Axel R. Pries (v.l.). Copyright: Charité/Peitz

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und in Zeiten des Fachkräftemangels zum siebenten Mal in Folge ein positives Jahresergebnis erreicht. Das Jahr 2017 wurde mit einem Überschuss von 1,8 Millionen Euro abgeschlossen. Dieses Ergebnis ist noch vorläufig und der Aufsichtsrat der Charité wird sich in seiner kommenden Sitzung mit dem Jahresabschluss befassen.

Der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung Steffen Krach nahm in Vertretung für den Charité-Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Müller an der Pressekonferenz zur Bilanz 2017 teil. Krach zeigte sich beeindruckt von der anhaltend positiven Entwicklung: „Die Charité hat für Berlin und seine Bürgerinnen und Bürger eine besondere Bedeutung. Sie ist die wesentliche Impulsgeberin für unseren Gesundheitsstandort und eine international renommierte Forschungseinrichtung. Der vorliegende Bericht unterstreicht wiederholt die erfolgreiche Arbeit der Charité und das große Engagement der vielen Menschen, die hier tagtäglich wirken. Berlin kann stolz sein auf seine Charité!“ Darüber hinaus sicherte der Staatssekretär die Unterstützung des Landes für die Weiterentwicklung der universitären Herzmedizin zu.

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité, ist stolz auf das Erreichte: „Die Charité hat den positiven Trend in einem schwierigen Umfeld auch im siebenten Jahr in Folge fortgesetzt. Dafür danken wir vor allem unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das durch ihre tägliche Arbeit und ihr tolles Engagement erst möglich gemacht haben.“ Zudem dankte Prof. Einhäupl dem Land Berlin für die wichtigen inhaltlichen und finanziellen Weichenstellungen im letzten Jahr. Er ergänzte: „Ebenso freut es uns natürlich, dass die Charité-Familie weiterwächst und größer wird: Mit konzernweit inzwischen mehr als 17.500 Beschäftigten haben wir die Mitarbeiterzahlen im letzten Jahr moderat gesteigert – und das in Zeiten des Fachkräftemangels.“

Astrid Lurati, Direktorin des Klinikums der Charité, setzte das Jahresergebnis in Bezug zum wirtschaftlichen Umfeld und sprach auch über die Schwierigkeiten: „Angesichts der Herausforderungen, die wir im abgelaufenen Jahr zu meistern hatten, wie beispielsweise den Umzug in unser saniertes Bettenhochhaus sowie eine Phase des Streiks, ist das erzielte Ergebnis als toller Erfolg zu werten, der nur dank des herausragenden Engagements all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht werden konnte. Insgesamt haben wir 148.304 Patienten voll- und teilstationär sowie 702.367 ambulant behandelt – das sind mehr als jemals zuvor. Besonders stolz sind wir auch auf die Besetzung von über 100 zusätzlichen Stellen für Pflegekräfte und damit auf die Übererfüllung unseres Tarifvertrages Gesundheitsschutz, der wegweisend in der Gesundheitswirtschaft ist.“
Sie ergänzte: „Ein zukunftsweisender Meilenstein ist die am Jahresende gelungene Verständigung mit dem Deutschen Herzzentrum Berlin auf die Errichtung des gemeinsamen Universitären Herzzentrums Berlin (UHZB), das künftig die Aufgaben der universitären Herzmedizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung übernehmen wird.“

In der Fakultät ist ebenfalls eine positive Entwicklung zu verzeichnen: „Wir haben 162 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben, was einer Steigerung von 5,6 Prozent entspricht. Das ist auch im deutschlandweiten Vergleich ein Spitzenwert“, betonte Prof. Dr. Axel R. Pries, Dekan der Charité. Er fügte hinzu: „Zudem konnte die Charité drei neue ERC Starting Grants der EU als hochrenommierte Einzelförderungen einwerben und Erfolge beim EU-Förderprogramm Horizon 2020 sowie den bundesweiten Innovationsfonds verzeichnen. Im Rahmen des BIH-Johanna-Quandt-Professorinnenprogramms der Stiftung Charité haben wir drei herausragende junge Forscherinnen berufen. Besonders stolz sind wir auch auf die Etablierung von QUEST, einem Projekt zu Steigerung der Relevanz und Nachhaltigkeit biomedizinischer Forschung, die wir gemeinsam mit dem BIH umsetzen konnten.“

Prof. Einhäupl gab darüber hinaus eine Einschätzung für das laufende Geschäftsjahr: „2018 wird ein Jahr der großen Herausforderungen: Wir wollen weiterhin gute Fachkräfte binden und neue gewinnen. Wichtig bleiben auch die Bauprojekte im Rahmen des Gesamtentwicklungsplans an allen Standorten. Zudem beschäftigen uns der Nachholbedarf im Bereich der Digitalisierung sowie die Überführung der Charité Facility Management (CFM) in eine hundertprozentige Charité-Tochter. Dennoch wollen wir auch 2018 mindestens die ‚schwarze Null‘ erreichen – das haben wir uns vorgenommen.“

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Kontakt

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation und Pressesprecher
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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