WPE_2282_460x337.jpg

Pressemitteilung

13.10.2017

Hoch soll er fliegen

Zurück zur Übersicht

Sie befinden sich hier:

ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 31“ feiert 30-jähriges Jubiläum

Christoph 31 im Anflug. Copyright: Charité/ Peitz.
Christoph 31 im Anflug. Copyright: Charité/ Peitz.
Dr. Sonja Römer (Berliner Feuerwehr), Thomas Kirstein (Berliner Feuerwehr), Manfred Voit (ADAC Berlin-Brandenburg), Prof. Dr. Ulrich Frei (Charité), Staatssekretär Torsten Akmann, Frédéric Bruder (ADAC Luftrettung) (v.l.n.r.) Copyright: Charité/Peitz.
Dr. Sonja Römer (Berliner Feuerwehr), Thomas Kirstein (Berliner Feuerwehr), Manfred Voit (ADAC Berlin-Brandenburg), Prof. Dr. Ulrich Frei (Charité), Staatssekretär Torsten Akmann, Frédéric Bruder (ADAC Luftrettung) (v.l.n.r.) Copyright: Charité/Peitz.
Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. Copyright: Charité/ Peitz.
Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. Copyright: Charité/ Peitz.

Vor genau 30 Jahren startete „Christoph 31“ zu seinem ersten Rettungseinsatz. Eine Erfolgsgeschichte, die heute die Crew des Rettungshubschraubers gemeinsam mit Torsten Akmann, Staatssekretär für Inneres und Sport Berlin, sowie mit Vertretern der ADAC Luftrettung und der CharitéUniversitätsmedizin Berlin auf dem Gelände des Charité Campus Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz feiert. Die Maschine der gemeinnützigen ADAC Luftrettung ist, mit durchschnittlich zehn Einsätzen täglich, der Rettungshubschrauber mit den weltweit meisten Luftrettungseinsätzen pro Tag.  Allein zwischen Januar und Juni dieses Jahres hob er 1.804 Mal ab. Am 23. September 2017 um 16.35 Uhr absolvierte „Christoph 31“ schließlich seinen 70.000 Einsatz seit Bestehen der Berliner Luftrettungsstation.

„Die Einsätze in Berlin stellen die Crew jeden Tag vor besondere Herausforderungen, weil Einsätze mitten in der Stadt zu den schwierigsten überhaupt gehören“, erklärt der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, Frédéric Bruder. „3.500 jährliche Einsätze zeigen die enorme Wichtigkeit der Luftrettung für Berlin. Ohne die Einsätze von „Christoph 31“ wäre die akute notärztliche Versorgung in unserer Hauptstadt nicht möglich“, fügt der Ärztliche Direktor der Charité, Prof. Dr. Ulrich Frei, hinzu.

Der Start des Rettungshubschraubers in Zeiten des Kalten Krieges war alles andere als einfach. Erst nach zähen Verhandlungen mit den Alliierten konnte der ADAC in Berlin das in Westdeutschland längst bewährte Prinzip der Rettungshubschrauber zum Einsatz bringen. Dabei durften 1987 zunächst nur US-Amerikaner hinter den Steuerknüppel. Doch nur zwei Jahre später erlebte „Christoph 31“ mit seiner Crew den Mauerfall. Ab 1990 kam der damals noch am Flughafen Tempelhof stationierte Senkrechtstarter in der ganzen Stadt zum Einsatz. Der Rettungshubschrauber ist damit selbst Teil der Wendegeschichte geworden. Seit 2002 ist „Christoph 31“ im neu eingerichteten Hangar des Charité Campus Benjamin Franklin zuhause. Von hier startet die Crew täglich zwischen Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) und Sonnenuntergang im Zwei-Schicht-System zu jährlich rund 3.500  Einsätzen in Berlin und Brandenburg. Heute ist der fliegende Gelbe Engel aus dem Rettungswesen der Hauptstadt nicht mehr wegzudenken.

Downloads

Links

Notfallmedizin

Kontakt

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation und Pressesprecher
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



Zurück zur Übersicht