Pressemitteilung

15.12.2017

Letzte Gelegenheit: Ausstellung „Hieb § Stich“ endet im Januar

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BMM zeigt die Arbeit von Rechtsmedizinern und Kriminaltechnikern

Das Berliner Medizinhistorische Museum der CharitéUniversitätsmedizin Berlin gibt mit der Ausstellung „Hieb § Stich. Dem Verbrechen auf der Spur“ spannende Einblicke in die Arbeit von Rechtsmedizinern und Kriminaltechnikern. Allein im Kalenderjahr 2017 hatte die Ausstellung schon knapp 100.000 Besucherinnen und Besucher.

„Hieb § Stich“ ist den Spuren auf der Spur und die Besucher werden unmittelbar mitgenommen auf die detektivische Suche nach Hinweisen, die Aufschluss über eine unnatürliche Todesursache geben können. Besonderes Augenmerk gilt den kleinen und unscheinbaren, aber oft entscheidenden Zeichen. So erwarten den Besucher im ersten Ausstellungsraum zwei rekonstruierte Tatorte: Einer mitten im Wald und einer im häuslichen Wohnzimmer. Gezeigt werden erste kriminaltechnische Maßnahmen zur Spurensicherung, die durch dokumentarische Fotografien realer Tatorte in Berlin illustriert werden. In einem Kommissariat werden die Hinweise dann gesichtet, sortiert und ausgewertet. Von hier aus setzen dann alle weitergehenden Recherchen und Ermittlungen an.

Ein weiterer Raum gibt vielfältige Einblicke in Methoden und Techniken der systematischen Spurenauswertung. Denn Spuren zu finden, ist das eine – sie zu deuten etwas Anderes. Rechtsmediziner und Kriminalisten verfügen über ganz eigene Techniken der Spurenanalyse. Neben der Obduktion geht es beispielsweise in der Rechtsmedizin um postmortale Computertomographie, genetische Untersuchungen und Gifttests. Die Kriminalpolizei setzt ihrerseits Spürhunde ein, macht Blutspurenmusteranalysen und führt ballistische Untersuchungen durch. In manchen Fällen führen schon ein oder zwei Testverfahren zum Ergebnis, bisweilen kommt fast das gesamte Spektrum zum Einsatz. Es bleibt die Frage: Was geben die Spuren letztlich preis, wie passt alles zusammen und kann der Fall gelöst werden?

Die Ausstellung „Hieb § Stich. Dem Verbrechen auf der Spur“ ist noch bis Sonntag, den 14. Januar 2018 im Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité, Charitéplatz 1 (Geländeadresse Virchowweg 17) in 10117 Berlin zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags, freitags und sonntags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs und samstags von 10 bis 19 Uhr, montags sowie vom 23. bis 26.12.2017 und am 31.12.2017 ist das Museum geschlossen. Öffentliche Führungen finden samstags um 14.00 Uhr, am 6. und 13. Januar auch um 16 Uhr statt.

Links

Berliner Medizinhistorisches Museum

Kontakt

Navena Widulin
Kuratorin der Ausstellung
Berliner Medizinhistorisches Museum
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 536 096



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