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Pressemitteilung

19.06.2018

Promotionsurkunden, Goldene Promotionen und Ehrenpromotion feierlich verliehen

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Prof. Einhäupl, Prof. ter Meulen und Prof. Pries bei der Verleihung der Ehrenpromtion
Prof. Einhäupl, Prof. ter Meulen und Prof. Pries bei der Verleihung der Ehrenpromotion. Copyright: Charité/Darshana Borges

90 Doktorandinnen und Doktoranden der CharitéUniversitätsmedizin Berlin haben am 16. Juni bei einem Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ihre Promotionsurkunden erhalten. Bei der Verleihung wurden zudem 41 Jubilare, die ihre Doktorwürde vor mehr als einem halben Jahrhundert an der Charité erlangten, mit goldenen Promotionsurkunden bedacht. Der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, hat zudem die Ehrenpromotion an Prof. Dr. Volker ter Meulen verliehen.

„Es freut mich sehr, dass heute Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner sowie etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Ehrung ihrer Arbeit erfahren. Während die einen mit ihrer Promotion den Grundstein dafür gelegt haben, ihre Schaffenskraft zukünftig im Sinne der Medizin und Wissenschaft einzubringen, haben die anderen im Laufe ihres Arbeitslebens bereits unschätzbare Erfahrungen gesammelt, die von der Forschung, Lehre und Versorgung im Dienste des Menschen geprägt sind“, verdeutlichte Prof. Einhäupl. In seiner Laudatio würdigte der Vorstandsvorsitzende ebenfalls die besonderen Verdienste des renommierten Virologen Prof. ter Meulen, dem für sein Wirken die Ehrenpromotion verliehen wurde. „Prof. ter Meulen gestaltete nicht nur national und international wichtige Wissenschaftsstrukturen, sondern begleitete auch die Neustrukturierung der Charité konstruktiv mit und unterstützte ihre wissenschaftliche Entwicklung“, sagte Prof. Einhäupl.

Die Jubilarin Dr. Adelheid Erbe nahm ihre goldene Promotionsurkunde im Gedenken an Prof. Dr. Rahel Hirsch entgegen, mit deren Leben und Schaffen sie sich in ihrer Doktorarbeit vor 50 Jahren beschäftigt hatte. In ihrer damaligen Promotion skizzierte Dr. Erbe den mutigen, beharrlichen Weg der jüdischen Ärztin, die die erste Professorin an der Charité wurde.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch Spenden für das Projekt „Jeder kann ein Held sein“ des Pépinière e. V. gesammelt. Der gemeinnützige Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Notfallversorgung in Berlin und Brandenburg zu verbessern. Sein Angebot an Erste-Hilfe-Unterricht soll Laien stärker dazu befähigen und ermutigen im Ernstfall notfallmedizinische Hilfe zu leisten. Philipp Humbsch, Charité-Studierender und Initiator des Projektes, erhielt für sein Engagement im Februar vom Deutschen Studentenwerk die Auszeichnung „Student des Jahres“.

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Kontakt

Manuela Hirche
Promotionsbüro
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 576 018



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